La buena vida

La buena vida
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Vertreibung durch Kohleabbau

Deutschland 2015, Jens Schanze, Doku, 97 Min.

Die Wayúu sind eine indigene Gemeinschaft, die in den Wäldern Nordkolumbiens lebt. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Doch ihr Dorf Tamaquito ist bedroht, da sich der Kohletagebau in der nahe gelegenen Miene immer weiter ausbreitet. Die Steinkohle wird in alle Welt exportiert, auch nach Deutschland. Geht es nach den mächtigen Rohstoffkonzernen, sollten die Wayúu schnellstmöglich umgesiedelt werden. Es beginnt ein Kampf um Lebensraum und die kulturelle Existenz der Wayúu, bei dem sich der junge Vertreter der Dorfgemeinschaft, Jairo Fuentes, nicht einfach so geschlagen geben will.
Der Film „La buena vida“ stellt die Frage nach dem „Guten Leben“ und zeigt exemplarisch die Folgen unseres stetig steigenden Energiehungers in anderen Regionen der Welt.

Ein Film aus der Reihe: Postkolonialismus

Sprachversionen: Spanisch und Wayúu mit deutschen Untertiteln

Altersempfehlung: ab 14 Jahren – FSK o. A.

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Fächer: PoWi, Erdkunde, Geschichte, Religion/Ethik

Trailer